Weihnachten mit dem Baby – vielleicht zum ersten Mal?

Ein Baby verändert das Leben. Den Alltag sowieso mit all seinen neuen Pflichten, Routinen und Anforderungen. Aber wie ist das an den besonderen Tagen, vor allem an Festtagen wie Weihnachten, die – zumindest für viele – ohnehin schon mit Stress und vielen Erledigungen verbunden sind?

Gibt es eine Möglichkeit, sich darauf vorzubereiten? Sicherzugehen, daß Babys erste Weihnacht nicht zur Stressfalle der Eltern wird?

Hier sind 3 Tipps, die frischbackenen Eltern helfen können:

 

  • 1. Entspannen und herunterkommen

Ja, Weihnachten ist das Familienfest und für viele das größte Fest des Jahres. Freudige Gesichter im Kerzenlicht, der Duft von Plätzchen und Bratäpfeln, Friede auf Erden. Die Erwartungen sind groß an das Fest der Liebe und alles soll möglichst perfekt sein, gute, harmonische Stimmung inklusive.

Nicht selten setzt uns diese Erwartung aber dermaßen unter Druck, daß genau das Gegenteil eintrifft. Wir stehen unter Spannung und das kleinste bißchen reicht aus, um den verordneten Frieden zu stören.

Deshalb ist es am besten, sich keine allzu hohen Ziele zu setzen, was das Weihnachtsfest angeht. Wenn schon der Gedanke an die Anwesenheit der Großfamilie stresst, dann geht es dieses Mal vielleicht auch ohne sie. Es muß auch nicht die gefüllte Gans als Menü geben – und der Ablauf des Heiligabends darf mit Baby ruhig einmal ganz anders sein als zuvor.

Und dann wird Weihnachten einfach zu einer Gelegenheit, bei der alle Zeit füreinander haben und alles andere ausblenden.

  • 2.  Die Geschenke

Das perfekte Babygeschenk gibt es nicht – jedenfalls weiß man das immer erst hinterher, wenn das Kleine das Schmusetuch  oder den Teddy den ganzen Abend nicht mehr aus der Hand gibt oder mit Begeisterung an der neuen Schnullerkette nuckelt.

Natürlich macht es dem Baby Spaß, ein Spielzeug zu haben, aber andererseits kann alles in seiner Umgebung zu Spielzeug werden. Solange es interessant genug ist, um ertastet, benuckelt und gründlich erforscht zu werden.

Ob Sie Ihrem Baby ein Spielzeuggeschenk machen oder ihm mit einem eher praktischen Geschenk wie z.B. einer Babydecke oder Krabbelschuhen etwas Gutes tun wollen, macht keinen Unterschied.

Vielleicht schenken Sie auch noch gar nichts, weil Sie der Meinung sind, daß das noch zu früh wäre und das Baby das Geschenk nicht als solches wahrnimmt. Durchaus berechtigt! Vielen geht es allerdings beim Schenken mehr darum, das Baby miteinzubeziehen in ein familiäres Ritual. Und mal ganz ehrlich – irgendwie macht Schenken ja auch Spaß, oder?

  • 3.  Gute Planung ist das halbe Fest

Klingt jetzt erstmal sehr logisch – so, als verstehe sich das von selbst. Aber tut es das wirklich? Wenn in letzter Sekunde die Lichterkette vom Speicher geholt werden muß oder das Essen anbrennt, während man nach der Packung Windeln sucht, überträgt sich der Stress schnell auf’s Baby und am Ende sind alle frustriert.

Deshalb eine Liste machen – mit allen notwendigen Einkäufen und Vorbereitungen.

Und dann einfach mal tief durchatmen und das schöne erste Familienweihnachtsfest genießen, das allein durch diese Tatsache eh immer etwas ganz Besonderes sein wird…

Frohe Weihnachten wünscht

 

Eure Alex

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